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Praxis für Ergotherapie

Elwira Simon
Hanauer Str.25
63755 Alzenau
Tel.: 0 60 23 - 50 33 12


                                                                   

 

 

 

 

 


 


Tätigkeitsbereiche, Maßnahmen, Verordnung, Leistungsträger , Definition und die Entstehung der Ergotherapie

Tätigkeitsbereiche

In diesen Bereichen wird Ergotherapie durchgeführt.

Pädiatrie (Kinderheilkunde) – siehe Behandlung von Kindern und Jugendlichen
Neurologie
Orthopädie / Rheumatologie / Traumatologie
Psychiatrie
Geriatrie

Maßnahmen

Durch die Vorgabe des Mediziners können in den Fachbereichen Neurologie, Orthopädie, Pädiatrie (Kinderheilkunde), Psychiatrie und Geriatrie unterschiedliche Maßnahmen eingesetzt werden um
folgend aufgeführte Ziele zu erreichen.

Motorisch-funktionelle Behandlung

Sie dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktionen mit und
ohne Beteiligung des peripheren Nervensystems und der daraus resultierenden  Fähigkeitsstörungen.

Therapeutische Ziele sind
-  Verbesserung und Erhalt der Selbstversorgung
-  Verbesserung und Erhalt der Alltagsbewältigung
-  Verbesserung und Erhalt der Beweglichkeit, Mobilität und Fortbewegung
-  Verbesserung und Erhalt der Geschicklichkeit
-  Verbesserung und Erhalt handlungsorientierten Koordination und Kraft
-  Erlernen von Gelenkschutzmaßnahmen zur Reduzierung der schmerzbedingten Reaktionen
-  Kompensation verloren gegangener Funktionen, Erlernen von Ersatzfunktionen
-  Umgang im Gebrauch von Alltagshilfen
-  Verbesserung der Belastungsfähigkeit und Ausdauer
-  Wiederherstellung von Alltagskompetenzen auch unter
   Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel

Die Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung erfolgen.

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Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

Sie dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der sensomotorischen und
perzeptiven Funktionen mit der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
Sie ist ein komplexes Behandlungsverfahren mit häufig mehreren Therapiezielen.

Therapeutische Ziele
-  Verbesserung und Erhalt der Selbstversorgung
-  Verbesserung und Erhalt der Alltagsbewältigung
-  Verbesserung und Erhalt der Beweglichkeit, Mobilität und Fortbewegung
-  Verbesserung und Erhalt der Geschicklichkeit
-  Verbesserung und Erhalt der graphomotorischen Funktionen
-  Verbesserung und Erhalt der sozio-emotionaler Kompetenzen
-  Verbesserung und Erhalt des situationsgerechten Verhaltens
   und der zwischenmenschlichen Beziehung
-  Verbesserung der kognitiven Funktionen / Kompensation
   eingeschränkter praktischer Möglichkeiten
-  Erlangung von Handlungs- und Alltagskompetenzen, Fähigkeiten des
   täglichen Lebens, auch unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel
-  Kompensation nicht entwickelter oder verloren gegangener Funktionen und Erlernen
   von Ersatzfunktionen
-  Verbesserung von Ausdauer und Belastungsfähigkeit
-  Erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten
-  Umgang im Gebrauch von Alltagshilfen
  
Die Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung erfolgen.

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Hirnleistungstraining / neuropsychologisch orientierte Behandlung

Sie dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der neuropsychologischen Hirnfunktionen,  insbesondere der kognitiven Störungen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

Therapeutische Ziele sind
-  Verbesserung und Erhalt der Selbstversorgung
-  Verbesserung und Erhalt der Alltagsbewältigung
-  Verbesserung und Erhalt des situationsgerechten Verhaltens
   und der zwischenmenschlichen Beziehung
-  Entwicklung und Verbesserung der Realitätsbezogenheit
-  Entwicklung und Verbesserung von Problemlösungsstrategien
-  Entwicklung und Verbesserung von Handlungsplanung
-  Erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten

Die Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung erfolgen.

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Psychisch-funktionelle Behandlung

Sie dient der Therapie krankheitsbedingter Störungen der psychosozialen und sozioemotionalen Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

Therapeutische Ziele
-  Verbesserung und Erhalt der Alltagsbewältigung
-  Verbesserung und Erhalt des situationsgerechten Verhaltens
-  Verbesserung und Erhalt in der zwischenmenschlichen Interaktion
   und Kommunikation
-  Wiedererlangung von Selbstvertrauen und Handlungskompetenz
-  Wiedergewinnung des Realitätsbezuges und der realistischen Selbsteinschätzung
-  Verbesserung entwicklungspsychologisch wichtiger Fähigkeiten wie Autonomie
   und Bindungsfähigkeit
-  Verbesserung und Erhalt der kognitiven Fähigkeiten
-  Stärkung der Kreativität im Sinne von Problemlösungsverhalten und
   Entwicklung von Anpassungsstrategien
-  Verbesserung und Erhalt der Belastungsfähigkeit und Ausdauer
-  Verbesserung der eigenaktiven Tagesstrukturierung
-  Entwicklung, Verbesserung und Erhalt der Selbständigkeit und der dafür
   notwendigen lebenspraktischen Fähigkeiten und der Grundarbeitsfähigkeiten
-  Entwicklung und Verbesserung der Krankheitsbewältigung

Die Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung erfolgen. 

Thermische Anwendung

Diese Maßnahme ergänzt eine motorisch-funktionelle oder sensomotorisch-perzeptive Behandlung. Die Therapie wird durch die thermische Anwendung erleichtert, verbessert oder überhaupt erst möglich.
-  Schmerzdämpfung
-  Muskeltonusregulierung

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Verordnung der Ergotherapie

Ärzte/Ärztinnen der verschiedensten Fachrichtungen wie z.B. der Kinderarzt, Kinder- und Jugendpsychiater, Neurologe, Hausarzt, Psychiater, Hautarzt und so weiter können Ergotherapie verordnen.

Leistungsträger der Ergotherapie

Die ergotherapeutische Behandlung ist als Heilmittel gemäß § 124 Abs.1, SGB V Bestandteil der medizinischen Grundversorgung und wird von allen Krankenkassen, von den meisten Privatkassen
und von der Beihilfe übernommen.

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Definition Ergotherapie

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit
eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind.

Ziel ist, sie bei der Durchführung von für sie bedeutungsvollen Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit, in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.

Hierbei dienen die angewandten, spezifischen Aktivitäten, Umweltanpassungen und Beratungen
dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeiten im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine
Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.

Ergotherapie betrachtet also nicht nur die Krankheitssymptome des Menschen, sondern stellt den
ganzen Menschen als Teil seines sachlichen und sozialen Umfeldes in den Mittelpunkt.

Entstehung der Ergotherapie

Der Beruf Ergotherapie entstand zu Beginn des 20.Jahrhunderts in den USA und wurde von unterschiedlichen Berufsgruppen wie Ärzten, Sozialarbeitern, Krankenschwestern, Künstlern, Handwerkslehrern und Architekten unabhängig voneinander entwickelt. 1924 entwickelte Herman Simon (Arzt) eine arbeitstherapeutische Theorie zur Behandlung psychisch Kranker. 1945 wurden in Deutschland durch britische Krankenschwestern zur Versorgung der an Seele und Körper verwundeten deutschen Soldaten und Zivilisten erstmals beschäftigungs- und arbeitstherapeutische Verfahren und Methoden angewendet. Durch die Zusammenlegung von Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten entstand 1993 der Beruf Ergotherapie.

Somit beruht die Ergotherapie auf medizinischer, sozialwissenschaftlicher und handlungsorientierter Grundlage. Sie kann bei Menschen jeden Alters bei Bewegungsstörungen, Körperempfindungs- und Nervenleitungsstörungen, psychischen und sozioemotionalen Problemen angewendet werden.

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